Streik der LKW-Fahrer für Baumaterialien in Teheran

Die Fahrer der LKWs für Baumaterialien in Teheran streiken seit einigen Tagen. Sie haben ihre Arbeit niedergelegt, um der Forderung nach einer Verdoppelung ihres Lohns Nachdruck zu verleihen. Sie begründen das mit den rasant steigenden Lebenshaltungskosten.

Selbst die Unternehmer leiden derzeit unter der Inflation, verbunden mit Festpreisen in bestimmten Segmenten. So weigern sich viele, ihre Ware zu den von der Regierung vorgeschriebenen Preisen zu verkaufen.

Einige LKW-Fahrer waren in den letzten Tagen mit privaten Autos unterwegs, um den Streik auch gegen Streikbrecher durchzusetzen. Es wurden die Windschutzscheiben der LKWs eingeworfen, die sich nicht an den Streik hielten. Die Lastwägen dürfen in Teheran grundsätzlich nur in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens fahren.

Nicht nur die Transporte von Baumaterialien waren durch den Streik betroffen. Auf vielen Baustellen konnten auch andere Maschinen nicht betrieben werden, weil die Baumaterialien fehlten.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen

Facebook
Twitter
studiVZ meinVZ schülerVZ
del.icio.us
email

Chomeini: Lügen ist die höchste Pflicht

Als die Revolution gerade den Schah vom Thron gefegt hatte – das war im Jahr 1979 – und Ajatollah Chomeini die Macht ergriffen hatte, trat er im Fernsehen mit folgender Aufforderung an die Öffentlichkeit: „Bespitzelt eure Nachbarn und Familienangehörige, und wenn sie gegen die Islamische Republik sind, verratet sie der Polizei.“
Darauf schrieb Mehdi Basargan, damals noch iranischer Premierminister, einen offenen Brief an Ajatollah Chomeini. Darin fragte, wo im Iran denn geschrieben stehe, dass man seine Nächsten bespitzeln und ausspionieren solle. Das sei nicht das, was er über den Islam gelernt habe. Ajatollah Chomeini erwiderte darauf unter Berufung auf seine Position als „Oberster Rechtsgelehrter“ und „Vertreter Gottes auf Erden“, wenn es dem Islam diene, sei alles gerechtfertigt. Dann sei sogar „Lügen die höchste Pflicht“.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen

Facebook
Twitter
studiVZ meinVZ schülerVZ
del.icio.us
email

Würzburg: Unmenschliches Asylverfahren treibt Iraner in den Tod

Wie die Mainpost am 31.01.2012 aus Würzburg berichtet, hat sich im Flüchtlingsheim in Würzburg in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein iranischer Flüchtling erhängt. Der Journalist der Zeitung hat offensichtlich wenig Kontakt mit Flüchtlingen, sonst wüsste er, wie zermürbend das endlose Warten auf eine Antwort über das Asylverfahren ist und wie demütigend die Behörden in den Details sein können. Das ist selbst für gesunde Menschen schwer auszuhalten, für Menschen, die eine belastende Vorgeschichte haben, kann es tödlich sein. Da der Gesetzgeber in Deutschland seit 1978 ständig neue Gesetze über die Asylanten beschließt, kann man nicht behaupten, dass es keine Gelegenheit gegeben hätte, die Verfahren menschlicher zu gestalten.

Da die Autorenrechte am Artikel der Zeitung „Mainpost“ gehören, ist hier nur der Link zum Artikel wiedergegeben:

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Selbstmord-in-Asylheim-Trauer-um-Fluechtling;art735,6588549

Bookmark speichern oder einem Freund mailen

Facebook
Twitter
studiVZ meinVZ schülerVZ
del.icio.us
email

Iran: Justizmord an einem Sportler


Heute wurde Hassan Armin (auch unter dem Namen Hassan Mafi) in Karadsch gehenkt. Hassan Armin war Trainer für Kik-Boxen, unterrichtete Kampfsportarten und war für seine speziellen Kampftechniken bekannt. Auch er gehörte zu den Menschen, die nach Ahmadineschads Wahlfälschung im Juni 2009 auf die Straße gingen und protestierten.
Die Behörden setzten eine getarnte Polizistin auf ihn an, um ihn zu verhaften, aber er merkte es und konnte entkommen. Darauf wählten die Staatsorgane eine andere Taktik. In Karadsch gab es eine Reihe von nicht aufgeklärten Vergewaltigungen und Morden, die in der Bevölkerung ein Gefühl der Unsicherheit erzeugten und der Polizei den Vorwurf der Unfähigkeit eintrugen.
Diese Taten wurden nun Hassan Armin angehängt. Damit die Frauen, die den Vergewaltiger gesehen hatten, ihn belasteten, wurden sie verhaftet und von den Verhörbeamten gezwungen, Hassan Armin zu belasten. Hassan Armin wurde ebenfalls verhaftet, und die Verhörbeamten misshandelten ihn so brutal, dass sein Rückenmark geschädigt wurde und er infolge dieser Verletzungen gelähmt war. So kam es, dass Hassan Armin wegen Mordes und Vergewaltigung zum Tode verurteilt wurde.
Der Zufall wollte es aber, dass die Polizei in Karadsch einen Minibusfahrer verhaftete, der die besagten Vergewaltigungen gestand. Die Behörden und Gerichte zogen daraus aber nicht die Konsequenz, den zu Unrecht Verurteilten freizulassen und die Beamten vor Gericht zu stellen. Sie steckten den geständigen Täter ins Gefängnis und vollstreckten die Hinrichtung so rasch wie möglich.
Heute wurde Hassan Armin an einem öffentlichen Platz in Karadsch gehenkt.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen

Facebook
Twitter
studiVZ meinVZ schülerVZ
del.icio.us
email

Lorem Ipsum چیست؟

در صنعت چاپ، صفحه آرایی و طراحی گرافیک، لورم ایپسوم به متن ساختگی گفته می شود که به عنوان عنصر گرافیکی، برای پر کردن صفحه و ارایه شکل ظاهری صفحه به کار برده می شود تا از نظر گرافیکی نشانگر چگونگی نوع و اندازه فونت و لی آوت متن باشد. 
معمولا طراحان گرافیکی برای صفحه آرایی و لی آوت کردن صفحات گرافیکی خود متنهای ساختگی و بی معنی (dummy text) را استفاده می کنند تا صرفا به مشتری یا صاحب کار خود نشان دهند که صفحه طراحی یا صفحه بندی شده بعد از اینکه متن در آن قرار گیرد چگونه به نظر می رسد و فونت، typography و لی آوت متنی چگونه در نظر گرفته شده است. 
از آنجایی که طراحان عموما نویسنده متن نیستند و وظیفه copy writing ندارند ولی کار آنها به نوعی وابسته به متن می شود آنها با استفاده از محتویات چرند (dummy text) صفحه گرافیکی خود را صفحه آرایی میکنند تا مرحله طراحی و لی آوت را به پایان برند. ضمن اینکه آنها عمدا از محتویاتی استفاده می کنند که از معنایی چرند و بی مفهموم باشد تا متن استفاده شده از جایی کپی شده نباشد و ارتباطی با چیزی نداشته باشد.

Lokomotivführerstreik im Iran


Ein iranischer Schaffner

Seit etwa einer Woche streiken vor allem im Nordosten des Irans Lokomotivführer. Sowohl über das Ausmaß des Streiks wie auch über die Forderungen der Lokomotivführer ist wenig bekannt geworden. Das Vorgehen der Streikenden ist für die Reisenden sehr ärgerlich, aber originell. Die Lokomotivführer steigen an irgendeiner Station der Strecke aus und gehen. Der Zug bleibt dann stehen, samt Insassen. Aus verschiedenen Städten – aus Maschhad, Arak, Semnan – werden mehrstündige Zugverspätungen gemeldet. Die staatlichen Stellen versuchen, Lokomotivführer aus anderen Landesteilen zu holen, um die stehenden Züge wieder in Bewegung zu setzen.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen

Facebook
Twitter
studiVZ meinVZ schülerVZ
del.icio.us
email