Press Freedom Index, Deutschland 17., Iran 174. von 179 Ländern

Interessant finde ich auch: 


Deutschland: 17
Canda: 20
Britain: 29
USA: 32
Griechenland: 84
Israel: 112
Afghanistan: 128
Turkey: 154
Ägypten: 158
Iran: 174

Erste drei Plätze gehen an:
Finland: 1
Netherlands 2
Norway 3


Weitere Ergebnisse finden Sie hier

Brief von Faeseh Rafsandjani an Ali Laridjani, den Leiter des iranischen Parlaments

Anfang Januar 2013 hat eine Delegation von Abgeordneten des iranischen Parlaments das Evingefängnis in Teheran besucht. Das geschah auf Veranlassung einer Gruppe inhaftierter Frauen, die im Sommer 2012 einen entsprechenden Antrag auf Besuch einer Delegation gestellt hatten. Nachdem die Abgeordneten das Gefängnis verlassen hatten, behaupteten sie in einem Interview mit den Medien und einem Vortrag vor dem Parlament, dass sie nichts zu beanstanden gehabt hätten. Die Frauen hätten sich nicht beschwert über schlechte Behandlung, das Essen sei sehr gut; im Gegenteil, eigentlich sei Evin wie ein Hotel.
Faeseh Rafsandjani, die auch im Evingefängnis einsitzt und die Tochter ist von Ayatollah Rafsandjani, dem ehemaligen iranischen Präsidenten, hat einen öffentlichen Brief an Ali Laridjani, den Leiter des Parlaments geschrieben und gesagt: „ Alles, was die Parlamentarier berichtet haben, ist gelogen . Die Delegation hat in den Medien und im Parlament nichts über die Probleme gesagt, die wir Frauen im Gefängnis haben. Zum Beispiel haben wir uns darüber beschwert, dass überall im Gefängnis Kameras angebracht sind, um uns zu kontrollieren – in den Zellen, den Fluren, im Hof – überall. Was uns aber besonders empört ist die Tatsache, dass sogar im Bad Kameras angebracht sind und damit unsere Intimsphäre grob verletzt wird, was uns alle hoch empört. Das wurde mit keinem Wort erwähnt. Die Delegierten haben das Essen gelobt. Wahrheit ist, dass wir in der Frauenabteilung das Essen nicht aus der Gefängnisküche bekommen, sondern wir kochen es selber“.

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Brief von Faeseh Rafsandjani an Ali Laridjani, den Leiter des iranischen Parlaments

Anfang Januar 2013 hat eine Delegation von Abgeordneten des iranischen Parlaments das Evingefängnis in Teheran besucht. Das geschah auf Veranlassung einer Gruppe inhaftierter Frauen, die im Sommer 2012 einen entsprechenden Antrag auf Besuch einer Delegation gestellt hatten. Nachdem die Abgeordneten das Gefängnis verlassen hatten, behaupteten sie in einem Interview mit den Medien und einem Vortrag vor dem Parlament, dass sie nichts zu beanstanden gehabt hätten. Die Frauen hätten sich nicht beschwert über schlechte Behandlung, das Essen sei sehr gut; im Gegenteil, eigentlich sei Evin wie ein Hotel.
Faeseh Rafsandjani, die auch im Evingefängnis einsitzt und die Tochter ist von Ayatollah Rafsandjani, dem ehemaligen iranischen Präsidenten, hat einen öffentlichen Brief an Ali Laridjani, den Leiter des Parlaments geschrieben und gesagt: „ Alles, was die Parlamentarier berichtet haben, ist gelogen . Die Delegation hat in den Medien und im Parlament nichts über die Probleme gesagt, die wir Frauen im Gefängnis haben. Zum Beispiel haben wir uns darüber beschwert, dass überall im Gefängnis Kameras angebracht sind, um uns zu kontrollieren – in den Zellen, den Fluren, im Hof – überall. Was uns aber besonders empört ist die Tatsache, dass sogar im Bad Kameras angebracht sind und damit unsere Intimsphäre grob verletzt wird, was uns alle hoch empört. Das wurde mit keinem Wort erwähnt. Die Delegierten haben das Essen gelobt. Wahrheit ist, dass wir in der Frauenabteilung das Essen nicht aus der Gefängnisküche bekommen, sondern wir kochen es selber“.

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Iran’s Gefängnisse sind “Hotels” inklusive Luxus-Haarschnitt

Nachdem viele Beschwerden über Folter und psychischen Druck aus dem Evin Gefängnis ihren Weg an die Öffentlichkeit gefunden hatten, wurde eine parlamentarische Kommission eingesetzt, um die Vorfälle zu untersuchen. Nach seinem Besuch in Evin beeilte sich der Abgeordnete Safar Naimi das Märchen von Evin als Hotel in die Welt zu setzen. (Bericht über die Antwort eines politischen Gefangenen)
In einem Antwortschreiben von einem inhaftierten Reformer fordert dieser Naimi auf für einige Zeit in Evin einzuziehen und die verborgenen Winkel des Gefängnisses kennen zu lernen.
Währenddessen gingen die Entwürdigungen gegen inhaftierte Derwische des Nematollah Gonabadi Ordens weiter. Hamid Reza Moradi Sarvestani, Amir Eslami, Mostafa Daneshjou, Farshid Yadollahi, Afshin Karampour, Omid Behroozi and Reza Entesari sind Redakteure der Online Zeitung Majzooban-e-Noor oder Rechtsanwälte der Derwische. Sie wurden im September 2011 nach einem Angriff auf Derwische in Sarvestan verhaftet, weil Majzooban-e-Noor von den Angriffen berichtet hatte. Der Vorwurf: Gefährdung der nationalen Sicherheit. Seither wurde noch kein Prozess gegen sie aufgenommen. Zuständiger Richter: Abolghassem Salavati, der einen zweifelhaften Ruhm als brutaler und an Gesetzen vorbei agierender Fundamentalist erlangt hat. Der Richter verweigerte die Herausgabe der Akten und der Anklageschrift an den zuständigen Verteidiger der Derwische, also verweigerten die Derwische vor seinem Gericht zu erscheinen.
Um die Derwische zu strafen, wurden Sie innerhalb des Evin Gefängnisses in Einzelhaft versetzt und unter Zwang kahl rasiert. Auch das Markenzeichen der Derwische, der Schnurrbart, wurde ihnen abrasiert. Ein klarer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Derwische. Einer der Derwische, Hamid Moradi, wurde brutal geschlagen.
Landesweit erklärten sich andere Mitglieder des Nematollah Gonabadi Derwisch Ordens solidarisch mit den Entwürdigten und rasierten ihre Haare aus freien Stücken ab. Auch der in Evin inhaftierte Derwisch und Dichter Alireza Roushan rasierte seine Haare aus Protest ab. In einem Isfahaner Gefängnis traten zwei Derwische aus Protest gegen die Verlegung ihrer Freunde in Einzelhaft in einen Hungerstreik, der jetzt in der dritten Woche andauert.

Alireza Roushan
Derwische sind für ihre Freiheitsliebe und Beharrlichkeit bekannt. Das Regime im Iran bemüht sich schon seit acht Jahren ernsthaft den Nematollah Gonabadi Orden aus dem Weg zu räumen, da seine Mitglieder nicht bereit sind Ali Khamenei und dem Staatsprinzip des Obersten Führers zu huldigen. Bis jetzt wurde die Kampagne zur Auslöschung der Derwische jedes Mal unterbrochen, wenn darüber in westlichen Medien berichtet wurde.
Bleiben wir dran, reden wir darüber.
Mehriran.de

Foto vom letzten Freitagsgebet in Teheran


Freitagsgebet am 25.01.2013 an der Universiät Teheran

Was man hier sieht, ist eine Aufnahme einer Szene während des Freitagsgebets an der Universität Teheran. Auffallend ist einmal die Zusammensetzung aus einer jungen und einer älteren Generation von Männern. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihres Auftretens und ihrer Reaktionen. Während die Erwachsenen und alten Männer bei den Parolen gegen die Feinde des Irans (die Reformisten im Land sowie die Länder USA und Israel) mitschreien und die Fäuste schwingen, sitzen die Jugendlichen unbeteiligt daneben und schauen höchstens verwundert oder belustigt zu den Älteren herüber.

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Freitagsgebet am 25.01.2013 an der Universiät Teheran

Was man hier sieht, ist eine Aufnahme einer Szene während des Freitagsgebets an der Universität Teheran. Auffallend ist einmal die Zusammensetzung aus einer jungen und einer älteren Generation von Männern. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihres Auftretens und ihrer Reaktionen. Während die Erwachsenen und alten Männer bei den Parolen gegen die Feinde des Irans (die Reformisten im Land sowie die Länder USA und Israel) mitschreien und die Fäuste schwingen, sitzen die Jugendlichen unbeteiligt daneben und schauen höchstens verwundert oder belustigt zu den Älteren herüber.

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Appell gegen Hinrichtung fünf iranischer Oppositioneller

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, appellierte am Dienstag an den Iran, die bevorstehenden Hinrichtungen von fünf Mitgliedern der arabischen Minderheit im Iran zu stoppen.

Catherine Ashton äußerte ihre Sorge darüber, dass die fünf Männer keine fairen Gerichtsverhandlungen bekommen hatten und dass die Geständnisse mit Gewalt erpresst worden wären. Sie verlangte, dass die Strafen dieser Männer umgewandelt werden.

Den Männern werden Gewaltvergehen mit Waffen sowie Straftaten gegen die Nationale Sicherheit vorgeworfen. Tatsächlich sind die meisten dieser angeklagten Männer akademisch gebildet und Gymnasiallehrer, ihre politischen Aktivitäten hatten kulturellen und friedlichen Charakter.

Anmerkung: Die Öl-Region, Chusestan, Südiran, aus der diese Männer stammen, ist von Armut geprägt und die Unzufriedenheit der Bevölkerung ist groß (Vgl. „Wir haben Erfahrung…“). Aufkommende Proteste und Widerstand versucht die iranische Regierung mit drakonischen Strafen zu unterdrücken.

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