Angriff auf Camp Liberty im Irak – “Wir waren es!”

Bislang gab es nur Vermutungen, dass Iran hinter den Angriffen stecken könnte. Heute Morgen brüstete sich die Webseite des im Hintergrund die Strippen im Iran ziehenden Think Tanks Ammarioun mit der mörderischen Attacke. (siehe Screenshot)
Die von Marjam Rajavi aus Frankreich geführte Oppositionsgruppe gilt als größter organisierter Feind des Regimes im Iran. Zu Beginn der Revolution hatten die Volksmudschahedin noch mit Khomeini paktiert, bis sich eine tödliche Rivalität zu dem Ayatollah entwickelte, da er der Gruppe kein Stück von dem Machtkuchen abgab. Es folgte der Pakt der Volksmudschahedin mit Saddam Hussein und der Irak-Iran Krieg in den 80er Jahren, der die Gräben nur vertiefte und viele Tote auf beiden Seiten hinterliess. Einige der Mitglieder der Volksmudschahedin blieben im Irak und wurden zu unerwünschten Personen als eine Pro-Iran Regierung unter Al-Maliki sich im Irak festsetzte.
Zunächst lebten die Volksmudschahedin gesammelt in einem Camp im Nordosten Iraks (Camp Ashraf). Nachdem iranische (sic!) und irakische Militäreinheiten das Camp angriffen und 40 Personen töteten, nahm sich die UN unter dem deutschen Diplomaten Martin Kobler der Sache an. Es erfolgte die Umsiedlung der "Ashrafis" in das nahe Bagdad liegende Camp Liberty. Das Camp ist herunter gekommen und bietet unwirtliche Lebensumstände in Mitten einer wüstenartigen Landschaft. Von da sollen die Bewohner in verschiedene Länder verschickt werden. Noch wird verhandelt welche Länder wie viele Menschen aufnehmen. Die Mudschahedin werfen Martin Kobler eine unrühmliche Rolle in der Umsiedlung vor. Er soll die Lage in Camp Liberty beschönigt haben, um die UN von der Lösung mit der Umsiedlung ins Camp Liberty zu überzeugen. Von der US Regierung fühlen sich die noch vor kurzem als terroristische Vereinigung gelisteten Volksmudschahedin vergessen und verraten. 
In den letzten 5 Jahren haben die Volksmudschahedin eine sehr erfolgreiche Lobbyarbeit in Europa durchgeführt. Sie schafften es von der EU Terrorliste genommen zu werden und Unterstützung vor allem bei sozialistischen Politikern in ganz Europa zu gewinnen. 

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