Iran: Vor dem Jahrestag der Revolution – der Führer spricht


Der Führer hält Truppenschau

Am 19. Bahman, also am 7. Februar 2013, hielt der Religiöse Führer der Islamischen Republik Iran Ajatollah Chamene‘i eine Rede vor den Befehlshabern und Angestellten der iranischen Luftstreitkräfte.
Bei dieser Gelegenheit kam er auch darauf zu sprechen, dass Präsident Ahmadineschad und sein Außenminister Salehi kürzlich Verhandlungen mit den USA begrüßten.
Ajatollah Chamene‘i erklärte: „Einige sind so naiv oder so hinterhältig, dass sie sich über den Verhandlungsvorschlag Amerikas freuen.“
Vor den versammelten Militärs erklärte Chamene‘i weiter: „Ich bin kein Diplomat, ich bin Revolutionär, und ich rede klar und ehrlich. Ihr (gemeint sind die Amerikaner“ habt Eure Waffen auf den Iran gerichtet und wollten dann verhandeln? Das Volk des Irans wird sich von so etwas nicht einschüchtern lassen.“
Nebenbei kam der Führer auch auf die moralischen Geschmacklosigkeiten einiger Personen zu sprechen, gemeint war die Veröffentlichung von geheimen Tonbandaufzeichnungen durch Ahmadineschad im iranischen Parlament.
Chamene‘i merkte hierzu an: „Diese moralischen Geschmacklosigkeiten, die zu beobachten sind, sollen die Leute beseite legen. (…) Später werde ich mit dem Volk darüber sprechen.“
Später heißt – nach den Wahlen.

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