Ahwas (Iran): 5 Araber unschuldig zum Tode verurteilt

Die Unterdrückungspolitik gegen Minderheiten im Iran geht weiter.
Fünf Araber aus der Region Ahwas – die Lehrer Haschem Scha‘bani-Nejad, Hadi Raschedi, Mochtar Albuschuke, Mohammad Ali Amuri-Nejad, Yabar Albuschuke – waren willkürlich zum Tode verurteilt worden und sind derzeit im Karun-Gefängnis in Ahwas in Haft. Aus Protest gegen die psychische Folter, der die Gefangenen ausgesetzt sind, gegen die schlechte Ernährung und gegen die hygienischen Bedingungen sind die Fünf in Hungerstreik getreten, ein weiterer Gefangener hat sich ihnen angeschlossen. Die Angehörigen der zum Tode verurteilten haben sich schon an den Religiösen Führer Ajatollah Chamene‘i und an zahlreiche andere Ajatollahs gewandt, mit der Bitte, die Todesurteile aufzuheben, da die fünf im Bildungsektor gearbeitet hätten und keinerlei Gewalt angewandt hätten, bislang ohne Erfolg. Für die fünf Lehrer haben sich auch Basarhändler, Mitarbeiter des Bildungssektors und die Ältesten verschiedener arabischer Stämme eingesetzt. Wenn sich das Regime auch hier uneinsichtig zeigt, wird es auf diesem Wege eine neue Kriegsfront eröffnen.

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