Ein Saubermann des Regimes im Iran

Das Institut für Sekten und Religionen in Qom, Iran wird von Personen geführt, die sich hinter Priestergewändern verstecken. Diese Leute bringen ihren Ärger und ihre Angst vor den Menschenrechtsaktivitäten zum Ausdruck, die auf der Webseite HRIran (www.hriran.com) veröffentlicht und auf Dorr TV (www.dorrtv.org) 24 Stunden gesendet werden. In einem Interview der iranischen Webseite "Farda Media" mit Javad Mehrabi, dem Direktor des Instituts, erhebt er falsche Anschuldigungen und streut irreführende Informationen über die Menschenrechtsaktivitäten, die HRIran und Dorr TV senden:
Farda Media Interview mit Javad Mehrabi, Direktor des Instituts für Sekten und Religionen in Qom (‘Feragh Va Adyan’) vom 9. März 2013:
Titelzeile: "Die Projekte, die im Iran Sekten begründen und formen werden aus dem Ausland gesteuert."
In einem Bericht von "Farda" wird die Webseite "Bultan News" zitiert. Dort wird die Arbeit verschiedener Satelittensendungen und Internetseiten, die gegen die Islamische Revolution im Iran sind, geschildert. Es heisst, diese Medien hätten begonnen das "Institut für Sekten und Religionen in Qom" (Feragh Va Adyan)  und seinen Direktor Javad Mehrabi anzugreifen. Konkret werden Voice of America, Dorr TV und Raham als die schärfsten Gegner benannt.
Trotz des Namens "Internationale Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran", die laut ihrem Namen Menschenrechte schützen will, veröffentlicht sie Statements, die sich gegen das "Institut für Sekten und Religionen in Qom" (Feragh Va Adyan) wenden und seine Schließung verlangen. Das hat die Webseite "Farda" veranlasst den Direktor des Instituts, Javad Mehrabi einige Fragen zu stellen.

Farda: Warum stellen sich regimefeindliche Medien ausserhalb Irans gegen das "Institut für Sekten und Religionen in Qom" und was bezwecken sie mit dieser Gegnerschaft?
‫J. Mehrabi: Der wichtigste Grund für diese Angriffe sind unsere aktiven Massnahmen gegen solche abweichlerischen Weltanschauungen. Indem wir einige verräterischen Handlungen führender Köpfe der fehlgeleiteten Weltanschauungen und Gegner des Islams und der Islamischen Revolution offen legen, werden weniger Menschen von diesen Weltanschauungen beeinflusst – was letzlich den wichtigsten Grund für deren Angriffe darstellt.
Farda: Von wem gehen diese Angriffe aus?
J. Mehrabi: Die wichtigsten Protagonisten dieser Angriffe sind die Geheimagenten Frankreichs, Herr Azmayesh, der Sprecher der Gonabadi Derwische in Europa und Diane Alai, die Vertreterin der abweichlerischen Weltanschauung der Baha’i. Auch weitere Leute handeln gegen das Regime im Iran, wie Zara Nourani, Moustafa Sarshar und andere, die Iran und die Iraner verraten. Auch innerhalb Irans gibt es Leute, die mit Herrn Azmayesh und Frau Alai kooperieren, indem sie Informationen zusammentragen und an die beiden weiterleiten.
Farda: Herr Azmayesh, der Vertreter der Gonabadi Derwische in Europa behauptet, dass Sie verantwortlich sind für alle ungerechten Handlungen und Unterdrückungsmassnahmen gegen verschiedene religiöse Gruppierungen im Iran und verlangt von der Justiz im Iran und von Internationalen Institutionen Ermittlungen gegen Sie einzuleiten. Welchen Grund sehen Sie für solche Äußerungen gegen Sie?
J. Mehrabi: Herr Azmayesh ist in meinen Augen kein Vertreter der Gonabadi Derwische. Er ist ein offizieller Geheimagent des französischen Auslandsdienstes und viele der Derwische sind sehr unzufrieden mit seinen politischen Aktivitäten und sind gegen seine Handlungen. Das Institut für Sekten und Religionen in Qom" hat das wahre Gesicht von Herrn Azmayesh gezeigt. Er ist ein Landesverräter und Verräter an seinen Landsleuten. Das ist der Hauptgrund, warum er gegen uns schreibt. Das "Institut für Sekten und Religionen in Qom" ist eine kulturelle Einrichtung, deren Aufgabe darin liegt Islam und die Islamische Revolution zu verteidigen und wird mit jeder abweichlerischen Strömung und Sektierertum einen Kulturkampf führen.
Farda: Wie schätzen Sie die Aktivitäten der Kulte der letzten Jahre im Iran ein?
J. Mehrabi: Obwohl der Feind seinen Einsatz für irreführende Sekten und Weltanschauungen im Iran erhöht hat, haben verantwortliche Institutionen des Systems durch erhöhte kulturelle Aktivitäten die Neigung der Bevölkerung sich den verschiedenen Sekten anzuschliessen reduziert und so befinden sich viele dieser Sekten in einer Legitimierungskrise.

Ein Ergebnis unserer Massnahmen gegen die abweichlerischen Sekten und die falsche Mystik sind die Mitgliederzahlen gesunken und die Neigung sich diesen Sekten anzuschliessen ist gesunken. Mit fehlendem öffentlichem Interesse mussten Baha’i, falsche Mystiker, evangelikale Christen und Gonabadi Derwische die höchsten sinkenden Zahlen hinnehmen. Somit kann man verstehen, dass sie die Gegner angreifen.
Internationale Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran
English version
Original Quelle: http://insideofiran.org/component/content/article/25-1389-11-29-10-03-18/11329-1391-12-19-21-28-34.html
Interview: Link zu Bultan News. (Farsi)
Dieser Artikel wurde von der Internationalen Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran übersetzt und veröffentlicht, um europäischen Politikern, Journalisten und Bürgern die Möglichkeit zu geben hinter die Fassade der sogenannten Islamischen Republik Iran zu schauen. Das Interview gibt ein Beispiel für die andauernden Leugnungen von Menschenrechtsverletzungen der Regimevertreter.
Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht auf mehriran.de

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