Iran: Die schwarzen Vögel hacken sich die Augen aus


Ajatollah Ali Chamene‘i (links) und sein älterer Bruder Mohammad Chamene‘i

Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus, sagt man, aber Menschen sind ein besonderer Tierschlag. So hat Ajatollah Rafsandschani kürzlich öffentlich erklärt, dass der Religiöse Führer Ajatollah Chamene‘i nicht auf seine Vorschläge höre und er – Rafsandschani – nicht das Vertrauen des Führers genieße. Diese Äußerung lockte Ali Chamene‘i aus der Reserve – freilich trat er nicht selbst auf, sondern schickte seinen älteren Bruder Mohammad Chamene‘i vor, der sich bis jetzt aus der Politik herausgehalten hat. Mohammad Chamene‘i bezichtigte Rafsandschani nun in aller Öffentlichkeit, ein Diener Amerikas zu sein.
Mohammad Chamene‘i hat einen guten Grund, seinen Mund aufzumachen: Er ist der Vorsitzende der Stiftung Molla Sadra (Bonyad-e Molla Sadra), einer Stiftung, in die riesige Beträge aus den Erdöleinnahmen des Irans fließen. Die Stiftung verfügt über luxuriöses Haus im Norden Teherans, das als Verwaltungssitz dient.

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