Iran: Klare Worte von Rafsandschanis Ehefrau


Effat Mar‘aschi, die Ehefrau von Ajatollah Rafsandschani

Effat Mar‘aschi, die Ehefrau von Ajatollah Rafsandschani, wurde anlässlich der ersten Gerichtsverhandlung gegen ihren Sohn Mehdi, von iranischen Reportern interviewt. Effat Mar‘aschi kritisierte zum einen gegen die Vorwürfe der Justiz gegen ihre Familie, sie würden nicht zutreffen.
Dann machte sie noch eine überraschende Äußerung zur möglichen Kandidatur von Ajatollah Rafsandschi bei den kommenden Präsidentschaftswahlen: „Der Ajatollah wird die Wahlkampfarena sicher nicht betreten.“ Und sie fügte hinzu: „Es gibt keine Wahlen. Denen fällt es doch nicht schwer, die Stimmen auszutauschen.“ (Entexa:ba:ti wojud nada:rad. Magar bara:ye inha: ka:ri da:rad ke ray-ha:-ra: ‚avaz konand).

Kommentar: Offensichtlich hat der Ajatollah nicht auf seine Frau gehört, denn am Samstag hat er seine Kandidatur bekannt gegeben. Dabei hat seine Frau völlig Recht. Die Herrscher lassen so viele Stimmen einwerfen, wie es ihnen passt, bei den letzten Wahlen wurde schließlich auch im voraus angeordnet, wieviel Stimmen Ahmadineschad zu bekommen habe. So hat Ahmadineschad persönlich erklärt, er habe 16 Millionen Stimmen bekommen (die Wirklichkeit liegt wohl eher bei 4), aber der Ajatollah (Chamene‘i) habe angeordnet, es sollten mindestens 24 Millionen werden, die 8 Millionen hat der Herr also nachlegen lassen.

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