Iranischer Lebenslauf: Ewin – Gouhardascht – Friedhof


Afschin Ossanlu

Afschin Ossanlu war ein bekannter iranischer Gewerkschaftsaktivist, der seit mehreren Jahren in Haft war. Zuerst hielt man ihm im berüchtigten Trakt 209 des Ewin-Gefängnisses in Teheran fest, wo er von Beamten des Geheimdienstes gefoltert wurde, dann verlegte man ihn ins Gouhardascht-Gefängnis von Karadsch. Dort wurde er unter Bedingungen der Einzelhaft festgehalten und weiter gefoltert. Die seelische und körperliche Folter machten aus einem munteren, kerngesunden Menschen einen Herzkranken, der jetzt in Haft verstorben ist.
Einem weiteren politischen Gefangenen, Arschang Dawudi, scheint es ähnlich zu ergehen. Er war im Trakt 209 des Ewin-Gefängnisses in Haft und wurde dann nach Süden ins Gefängnis von Bandar-Abbas verlegt. Arschang Dawudi, der vor seiner Gefangenschaft ein sportlicher Mensch war, wird in Haft nicht nur die Ausübung verweigert, die brutale Behandlung hat dazu geführt, dass sich auch sein Gesundheitszustand drastisch verschlechtert hat. Er kann kaum noch aufstehen oder sitzen und muss starke Schmerzen ertragen. Herr Keschtkar, der vom Geheimdienst verantwortliche Beamte für das Gefängnis in Bandar-Abbas, verweigert dem Gefangenen eine medizinische Behandlung.

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