Freiheit für Majid, Freiheit für Kazemeyni Boroujerdi – Amnesty

Ich habe heute das Statement von Amnesty International vom letzten Montag, den 17. Juni 2013, zum Ausgang der Wahlen im Iran, mitgebracht.
Es geht darum, dass Amnesty eine Möglichkeit in dem Sieg Hassan Rouhanis sieht, Menschenrechtsverletzungen in diesem Land neu anzusprechen. Mit den Wahlversprechen, die der zukünftige Präsident auch in seiner Rede am Montag bekräftigte, könne sich eine neue Chance auftun: eine neue Ansprechperson, eine neue Möglichkeit sich für die Menschen, die Menschenrechtsverletzungen widerfahren einzusetzen…
Doch wird Amnesty seine Schritte beobachten, um sicherzugehen, dass Rouhani einhält, was er sagt. Denn die Menschen wollen nicht leere Worte – sondern Taten – wie zum Beispiel die Freilassung der politischen Gefangenen, die Aufhebung des Hausarrests der früheren Präsidentschaftskandidaten und Oppositionsführer Mir Hossein Mousavi und Mehdi Karroubi. Und dann geht es auch um die Lage der Frauen, die wie Lydia bereits sagte, nicht als Präsidentschaftskandidatinnen zugelassen wurden… Wie wird sich die Situation der Frauen entwickeln?
Eine konkrete, symbolische und zeitnahe Forderung, die Amnesty stellt, ist, dass Hassan Rouhani mit den Menschenrechtsrichtlinien der Vereinten Nationen kooperieren und Ahmad Shaheed, den UN Menschenrechtsberichterstatter ins Land lassen solle.
Da wir, die Hochschulgruppe, ja eine Fallgruppe sind, die sich um Majid Tavakkoli kümmert, hoffen wir, dass sich für ihn Vieles durch den  Ausgang der Wahl zum Positiven wendet. Als friedlicher politischer Aktivist und Studentenvertreter sitzt Majid Tavakkoli in den Augen Amnestys zu Unrecht im Gefängnis – und das für neun lange Jahre lang! 
Wir sammeln weiter Briefe und Petitionen und nun wurde der brandneue „Toast to Freedom“ für Majid Tavakkoli veröffentlicht. Zu finden ist es unter http://www.youtube.com/watch?v=87uJxCduQtA und Informationen zu seinem Fall http://www.amnesty-uni-hannover.de/index.php?id=93 .
Auch haben wir heute Petitionen für Kazemeyni Boroujerdi mitgebracht. Der Geistliche ist seit Herbst 2007 inhaftiert, da er sich zur Trennung von Staat und Kirche ausgesprochen hatte. Sein Gesundheitszustand ist besonders schlecht…
Also, so werden wir aktiv J
Quelle: http://www.mehriran.de/artikel/datum///freiheit-fuer-majid-freiheit-fuer-kazemi-boroujerdi-amnesty/

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