Iran: Erstes Urteil über Kahrisak-Richter

Kahrisak hat im Iran einen vergleichbaren Ruf wie Guantanamo in der ganzen Welt. Drei Richter, die beim Foltertod der dortigen Gefangenen eine besonders anrüchige Rolle spielten, wurden vor Gericht gestellt:
Sa‘id Mortasawi, Hassan Saregh Dehnawi (Richter „Haddad“) und Ali-Akbar Heydari-Far.
Gegen diese drei wurde jetzt angeblich ein Urteil verhängt, das aber nicht veröffentlicht wurde.
Der derzeitige Sprecher der iranischen Justiz (und vorige Geheimdienstminister, Staatsanwalt etc.) Gholamresa Mohseni Esche‘i, wies ausdrücklich darauf hin, dass die Verurteilten 20 Tage Zeit hätten, gegen das Urteil zu klagen.
Die fortgesetzte Geheimnistuerei in diesem Verfahren spricht dafür, dass der Staat auf Zeit spielt. Immerhin hat Sa‘id Mortasawi viele Kollegen im Staatsapparat, die ihm helfen werden.
Hinzu kommt, dass nur in den Fällen überhaupt ein Verfahren eingeleitet wurde, wo mächtige Personen im Hintergrund ihren Angehörigen verloren haben, wie Abdolhossein Ruhollamini, Berater von Ajatollah Chamene‘i.

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