Iran: Import statt Selbstversorgung

Seit etwa einem Jahr haben iranische Unternehmer einen Vertrag zum Bau von 14 Erdölfördertürmen im Iran in der Tasche. Trotzdem fließen die staatlichen Gelder nicht, das Projekt dümpelt vor sich hin. Inzwischen ist der Grund bekannt geworden. Die Schmuggelbrüder (Revolutionswächter) haben einen für sie lukrativen Vertrag mit China abgeschlossen und wollen die 14 Bohrtürme von dort importieren. Der Iran verliert dadurch zwar Know-How und kann den Anschluss an die internationale Technologie mit eigenen Fachleuten nicht sicherstellen, aber das ist den Importeuren egal. Hauptsache, ihre Rechnung stimmt.
Und genau diese Machtverhältnisse will der neue Präsident Rouhani nicht angreifen, also kann er auch keine Arbeitsplätze schaffen.

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