Rouhani: Der Bock zum Gärtner

Am Sonntag, den 14. Juli 2013, sprach der neue iranische Staatspräsident Hassan Rouhani vor dem iranischen Parlament. Die versammelten Abgeordneten (darunter 120 Pasdaran!) beruhigte er gleich einmal damit, dass er keine Konfrontation mit dem Parlament suche und ihm auch keine unwahren Berichte vorlegen werde. Zwischen den Zeilen deutete er mit seinem Auftritt an, dass alle diejenigen, die ihre Macht missbraucht haben und dabei staatliche Gelder veruntreut haben, nichts von ihm zu befürchten haben.
Zugleich brachte er auch ein paar Wirtschaftsdaten, die nicht so dem Bild entsprechen, das die Regierung Ahmadineschad bislang von sich zeichnete und das auch vom Religiösen Führer gestützt wurde.
So seien in den letzten 8 Jahren vom Staat offiziell nur 14.ooo Arbeitsplätze geschaffen worden. Die derzeitige Inflationsrate betrage 42 Prozent (was noch immer zu wenig ist), und warnend wies er darauf hin, dass derzeit viereinhalb Millionen Menschen im Iran studieren, die binnen der nächsten vier Jahre arbeitslos werden, wenn es so weiter gehe.
Das sind explosive Zahlen. Aber Rouhani ist nicht die Lösung, er ist ein Teil des Problems.

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