Iranische Erfolge: 40 Millionen Paar Schuhe weniger

Akbar Sahedi, Leiter des Verbands der Schuhhersteller der Region Isfahan, erklärte in einem Interview gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ILNA, dass in den acht Jahren Regierungszeit von Präsident Ahmadineschad die Schuhproduktion in dieser Region von 51 Millionen Paar Schuhen auf 11 Millionen Paar gesunken ist. Der Grund dafür liegt nicht darin, dass die Iraner nun alle einbeinig geworden wären und die Hälfte davon barfuß unterwegs ist, sondern unter Ahmadineschad die Importe aus China forciert wurden. Die Schuhe aus China sind so billig, dass die Kunden in Kauf nehmen, sie in zwei Monaten wieder wegzuwerfen und neue zu kaufen, statt stabilere einheimische Schuhe zu kaufen. Hinzu kommt, dass die iranische Schuhindustrie über veraltete Maschinen verfügt und wegen Devisenmangels auch keine Ersatzteile für die Maschinen kaufen kann. In der Region Isfahan gab es vor acht Jahren noch vier große Schuhfabriken und über 400 kleine Hersteller.

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