Bandar-Abbas (Iran): Baha‘i ermordet


ermordeter Anhänger der Baha‘i, Ata‘ollah Reswani

Die religiöse Minderheit der Baha‘i, die nach der Revolution von 1979 im Iran schweren Verfolgungen ausgesetzt war, steht auch weiterhin unter Druck. So wurde Ata‘ollah Reswani, ein Baha‘i aus Bandar-Abbas, vergangenen Samstag in seinem eigenen Auto ermordet. Die Täter sollen laut Angaben der Polizei keine Wertgegenstände entwendet haben. Wie weiter bekannt wurde, haben sowohl die „Sicherheitsorgane“ von Bandar-Abbas wie auch das Büro des Freitags-Imams von Bandar-Abbas den Anhänger der Baha‘i wiederholt bedroht. In der Vergangenheit hat es schon mehrfach Überfälle und Mordversuche an Baha‘is in Bandar-Abbas gegeben, für die extremistische Muslime verantwortlich gemacht werden, die offensichtlich mit Billigung der Regierung tätig sind.
Es darf nicht vergessen werden, dass Ajatollah Chamene‘i, der gegenwärtige Religiöse Führer, in einer Fatwa die Baha‘i als „unrein“ (nadsches) bezeichnet hat. Das ist eine verdeckte Aufforderung zur „Säuberung“, sprich zur Ermordung der „Unreinen“.

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