Iran: 740 Kilometer Paradies

740 Kilometer misst der Küstenstreifen des Kaspischen Meers, der zum Iran gehört. In dieser Region leben 7 Millionen Menschen, im Sommer sind es mit den Binnentouristen noch über eine Million mehr. Viele Iraner nutzen den Aufenthalt am Kaspischen Meer zum Schwimmen, und zu später Stunde, wenn kein Pasdar in Sicht ist, gehen auch die Frauen schwimmen.
Die Zeiten sind vorbei.
Das Foto unten zeigt, wie es am Südufer des Kaspischen Meers jetzt aussieht. Dabei ist der Müll noch das Harmloseste. Schlimmer sind die ungereinigten Abwässer der Landwirtschaft, der Fabriken und die städtischen Abwässer, die dieses Meer allmählich in eine Kloake verwandeln. Wer unter den Iranern es sich heute leisten kann, fährt deshalb lieber in die Türkei zum baden.
Den Herrschenden ist dies egal. Tourismus bedeutet ihnen nichts, denn um Touristen zu holen und zu behalten, müsste man arbeiten und investieren. Die Wirtschaftszweige sind interessant, wo man nur die Hand aufhalten muss, zum Beispiel im Import. Da genügt es, interessierten chinesischen Firmen die Einfuhr zu erlauben, und schon fließt das Geld in die Taschen der Pasdaran und ihres Schutzpatrons, Ajatollah Chamene‘i.

Wenn so das Paradies der Mollas aussieht,
wie ist dann erst die Hölle?

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