Vier dringende Forderungen der Teheraner Busgewerkschaft

Die Teheraner Busgewerkschaft hat einen an den Präsidenten Rouhani gerichteten Offenen Brief veröffentlicht, in dem betont wird, dass grundlegende Rechte insbesondere auch für die Arbeiter und die Unterschicht gelten sollen.

Der Brief lautet:

„Herr Präsident Rouhani, Sie als Rechtswissenschaftler und ihr Kabinett sollten Grundrechte auch für NGOs und andere freie Vereine verwirklichen. Mit der Aufnahme Ihres Amtes haben Sie das geschworen. Wir als Busgewerkschaft haben folgende dringlichen Forderungen:

  1. Freilassung von Reza Shahabi, unserem Kollegen der Busgesellschaft, aus dem Gefängnis, sowie dessen ärztliche Behandlung im Krankenhaus auf Staatskosten. Sein bisheriger Arbeitsplatz soll ihm wiedergegeben und seine ausstehenden Löhne bezahlt werden.
  2. Alle Busfahrer, die im Zuge der Auseinandersetzungen entlassen worden sind, erhalten ihre Arbeitsplätze zurück.
  3. Willkürliche Festnahmen und Entlassungen durch Sicherheitskräfte und andere staatliche Organe müssen beendet werden.
  4. Das Recht auf freie Gewerkschaften und das Arbeitsrecht der Vereinten Nationen muss anerkannt werden.“

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