Iran: Rouhani bei den Pasdaran


Arbeiten an einer Erdölleitung durch die Pasdar-Einheit und Firmengruppe Qarargahe Sasandegi Chatam ol-Anbiya

Am Montag, den 16. September 2013, erschien der iranische Präsident Hassan Rouhani auf einer Sitzung der Führung der iranischen Revolutionswächter (Pasdaran). Er betonte, dass die Pasdaran im Volk sehr beliebt seien und dass er nicht an die Gerüchte glaube, die über die Pasdaran ausgestreut würden. Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage und der starken Stellung der Pasdaran im iranischen Wirtschaftsleben bat er die versammelten Führer, den Staat beim wirtschaftlichen Aufbau zu unterstützen. Namentlich forderte er die Pasdaran auch auf, den Schmuggel von Waren in den Iran zu bekämpfen.
Das Peinliche an dieser Aufforderung ist, dass jeder weiß, dass die Pasdaran selbst die treibende Kraft des Schmuggels sind und zahlreiche Importhäfen betreiben, an denen die Schmuggelware abgefertigt wird. Nicht ohne Grund bezeichnete der vorige Präsident Mahmud Ahmadineschad, selbst ein Pasdar, seine Gefährten als „Baradarane Qatschaqtschi – die Schmuggelbrüder“.

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