Iran: 31 Todesurteile gegen Sunniten – Angehörige protestieren

Am Sonntag, den 29. September 2013, versammelten sich die Angehörigen von 26 Sunniten, die aus politischen Gründen zum Tode verurteilt wurden, im Stadtpark vor dem Justizpalast Teherans. Ihre Kundgebung wurde von den sogenannten Sicherheitskräften angegriffen, worauf die Demonstranten sich zum zentralen Justizgebäude begaben und dort die Aufhebung der Todesurteile forderten.
Am Samstag, den 12. Oktober 2013, protestierten die Angehörigen von 5 Sunniten vor der Geheimdienstbehörde der Stadt Sanandadsch, ebenfalls, um die Aufhebung der Todesurteile gegen ihre Angehörigen zu fordern. Die 5 Gefangenen – Schahram Ahmadi, Kawe Scharifi, Arasch Scharifi, Taleb Maleki, Behrus Schahnasari waren von der 28. Kammer des Revolutionstribunals in Teheran unter dem Vorsitz von Richter Mohammad Maqisse‘i aus politischen Gründen zum Tode verurteilt worden und sollen zwischenzeitlich von Sanandadsch in 5 verschiedene Gefängnisse verlegt worden sein, bislang haben die Angehörigen aber noch keinen Kontakt zu den verlegten Gefangenen erhalten, um diese Angabe überprüfen zu können.

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