18 Hinrichtungen im Iran im Lauf der letzten zwei Tage

Gestern um 4 Uhr früh wurde der politische Gefangene Schirku Maarefi aus Iranisch – Kurdistan hingerichtet. Insgesamt 18 Menschen wurden seit Sonntag und 400 seit Jahresbeginn hingerichtet.

Schirku, der Berglöwe, war im Jahr 2008 wegen seiner politischen Aktivitäten festgenommen worden. In der Folge wurde er zahlreichen Verhören unterzogen und dabei gefoltert. Noch vor wenigen Monaten schrieb er in einem Brief sinngemäß:

„Ich werde in Kürze hingerichtet. Ich bin einen Weg gegangen, der vor meiner Zeit schon bestand und nach meiner Zeit weiter bestehen wird. Er hat vor mir angefangen und wird nach mir weiter gehen. Mit meiner Hinrichtung wird unser (Anm.: das der Kurden) und euer Problem (Anm.: das der Regierung) nicht gelöst. Ich bin von Kurdistan gekommen. Es wird jemand von Mazendaran (Nordiran) kommen, jemand von Azerbeijan, jemand von Süd- oder Ostiran um sein Recht zu bekommen. Ich war auf der Seite des Rechts und der Gerechtigkeit und habe mich für sie geopfert. Lebt wohl, meine Landsleute“.

Seit Sonntag haben laut verschiedenen iranischen Nachrichtenagenturen in mehreren Städten Irans (Kerman, Kermanschar, Saghes, Bam, Khoramabad, Semnan, Sari, Zahedan, Urumiyeh, Salmas) insgesamt 18 Hinrichtungen stattgefunden – die meisten an Politischen Gefangenen.

Die Menschenrechtskampagne von amnesty international im Iran gab bekannt, dass seit Januar 400 Menschen im Iran hingerichtet worden sind.

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