Iran: Pfui – die Regierung auf Facebook

Der Pasdar-General Esmail Ahmadi-Moqaddam, der oberste Polizeichef des Irans, hat am Montag, den 2. Dezember 2013, die iranische Regierung dafür kritisiert, dass sie auf Facebook vertreten ist.
Er sagte wörtlich: „Dieses Vorgehen, dass ein Teil der Verantwortlichen heimlich, still und leise beginnen, die rote Linie zu überqueren und in (Internet)Räume gehen, deren Nutzung für die Bürger verboten ist, ist keine gute Sache. Alle müssen in diesem Gebiet (die Gesetze) einhalten.“
Er kritisierte namentlich den Außenminister Mohammad Dschawad Sarif, den Erdölminister Bischan Sangane und den ersten Stellvertreter des Staatspräsidenten Eshaq Dschahangiri, die alle auf Facebook aktiv seien. Auch eine Reihe von Parlamentsabgeordneten seien bei Facebook Mitglied, so Mohammadresa Ba-Honar, der stellvertretende Parlamentsvorsitzende.
Selbst der Religiöse Führer wird mit Kritik nicht verschont, den auch sein Sekretariat sei bei Facebook und Twitter aktiv.
Die selbstbewusste Kritik des Generals zeigt deutlich, wer im Iran wirklich das Sagen hat. Nicht die Regierung, nicht das Parlament, und auch nicht mehr der Religiöse Führer. Entscheidend sind heute die bewaffneten Organe.
Quelle: Webseite der Nachrichtenagentur ISNA
http://www.isna.ir/fa/news/92091107725/%D8%A7%D9%86%D8%AA%D9%82%D8%A7%D8%AF-%D8%A7%D8%AD%D9%85%D8%AF%DB%8C-%D9%85%D9%82%D8%AF%D9%85-%D8%A7%D8%B2-%D8%AD%D8%B6%D9%88%D8%B1-%D8%A8%D8%B1%D8%AE%DB%8C-%D9%85%D8%B3%D8%A6%D9%88%D9%84%D8%A7%D9%86-%D8%AF%D8%B1

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