Iran: Sa‘id Mortasawi schlägt zurück

Laut einer Meldung der Zeitung Arman hat Sa‘id Mortasawi, der ehemalige Staatsanwalt von Teheran und vorige Direktor der Behörde für Sozialversicherung, den Bericht des Ermittlungs- und Untersuchungsausschusses des iranischen Parlaments über finanzielle Korruption während seiner Amtszeit als „politisch“ bezeichnet und zugleich ergänzt:
„Die Geschenkkarten und -gutscheine beschränkten sich nicht auf die 37 im Bericht des Ermittlungs- und Untersuchungsausschuss des Parlaments erwähnten Abgeordneten, vielmehr gehörten zur vorigen Wahlperiode 150 (von 270) Abgeordnete des Parlaments zu den Empfängern (dieser Geschenke), darunter der Vorsitzende des Ermittlungs- und Untersuchungsausschusses des Parlaments und eine Reihe anderer Mitglieder.“
Interessant ist, dass Mortasawi offensichtlich noch immer Zeitungsinterviews geben kann, während die iranischen Gerichte angeblich nicht in der Lage sind, ihn zu Gerichtshandlungen vorzuladen, weil sie seine Adresse nicht haben…

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