Kurdischer Abgeordneter kritisiert iranischen Präsidenten

Laut einer Meldung des Parlamentskorrespondenten der studentischen Nachrichtenagentur des Irans ISNA kritisierte der in Mariwan gewählte kurdische Parlamentsabgeordnete Omid Karimiyan am 24. Dezember 2013 den iranischen Präsidenten Dr. Hassan Rouhani in mehrfacher Hinsicht. So beklagte er, dass Rouhani zwar von 3 Volksgruppen und Religionen gesprochen, aber die geweckten Hoffnungen, dass auch Kurden und Sunniten im Kabinett vertreten sein würden, nicht erfüllt habe. Er beklagte auch: „Herr Rouhani, von Ihrer sozialen Gerechtigkeit ist uns bislang nur das Töten kurdischer Staatsbürger durch die Sicherheitskräfte in Kurdistan zuteil geworden.
Omid Karimiyan gab seiner Hoffnung Ausdruck, der Präsident werde als Geistlicher seine im Wahlkampf gemachten Versprechen, die auch viele kurdische Wähler an die Urne gelockt hätten, einhalten. Und er erinnerte den Präsidenten daran, dass er bestimmt wieder einmal nach Kurdistan reisen werde (ergänze: und dann werde man ihn an seine Versprechen erinnern…).
Der Abgeordnete äußerte seine Hoffnung, dass die Ernennung von Sahedi als neuem Provinzgouverneur von Kurdistan ein gutes Zeichen sei. Sahedi hatte vorher im Innenministerim gearbeitet.

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