Iran: Staat erschießt kurdische Grenzgänger


Der kleine Grenzhandel – ein beschwerliches und gefährliches Geschäft

Vergangene Woche fielen im iranischen Kurdistan zwei Kurden den Schüssen der bewaffneten staatlichen Organe zum Opfer. So gibt es viele Kurden, die vom kleinen Grenzhandel leben und in Säcken auf dem Rücken oder auf Eseln Waren über die iranisch-irakische Grenze transportieren. Sie werden auf Persisch als „Kulbaran“ bezeichnet. Viel verdienen sie dabei nicht, im Gegensatz zu Drogenhändlern, aber die staatlichen iranischen Organe schießen auf sie ohne Vorwarnung. So kamen letzten Donnerstag zwei dieser Händler in Sar-Dascht ums Leben und drei weitere wurden verletzt, als sie ihre Ware transportierten.
In der kurdischen Stadt Mariwan wurde ein 20-jähriger Kurde schwer verletzt, als die Staatsorgane auf sein Auto das Feuer eröffnete. Der Kurde war in keinerlei illegale Geschäfte verwickelt. Er hatte nur versucht, den Verfolgern mit dem Auto zu entkommen, da er Angst vor der Willkür der iranischen Staatsorgane hatte.

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