Iran: Esspakete – Teil 2


Der Inhalt des Warenkorbs im Weiterverkauf

Wir hatten schon berichtet, dass die iranische Regierung einen „Warenkorb“ zur Verteilung an die Ärmsten eingeführt hat und auf gewisse Ähnlichkeiten zu den im deutschen Asylverfahren üblichen Esspaketen hingewiesen. Wie sich in der Fortsetzung zeigt, finden sich noch weitere Gemeinsamkeiten. So ist klar, dass dann, wenn der Staat über die Bedürfnisse entscheidet und sie in realsozialistischer Manier durch Verteilung zu befriedigen versucht, die „Begünstigten“, die etwas anderes benötigen, selbst eine Lösung suchen müssen. Und die besteht im Weiterverkauf der Ware. So kommen sie zu Geld, mit dem sie das kaufen können, was sie möchten. Solche Verlustgeschäfte machen auch Asylsuchende in Deutschland, die den Inhalt der Esspakete weiterverkaufen, zwar unter Preis, aber immerhin haben sie dann etwas Geld in der Tasche. Das ist das reale Wirtschaftsleben, das den staatlichen Planern aller Systeme seit je ein Dorn im Auge war.

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