Sabol (Iran): Nomaden oder Obdachlose

Die iranische Nachrichtenagentur hat mit Angehörigen der Qasaqsehi gesprochen, die jetzt im Süden Irans als Nomaden leben.

Infolge eines Hochwassers waren sie obdachlos geworden und ziehen nun mit ihren Zelten und Habseligkeiten von Ort zu Ort. Ihren Unterhalt verdienen sie mit Eseln, die sie züchten. Das neunjährige Mädchen auf dem ersten Photo war in seiner Kindheit aufgrund der Armut der Eltern zum Arbeiten an Afghanen verkauft worden, lebt jetzt aber wieder mit seinen Angehörigen. Mit zehn soll es heiraten. Das ist früh, sagt das Mädchen, aber in ihrem Leben wird man früh alt.

Die Nomaden haben Bücher, aber sie kann sie nicht lesen, sagt sie mit Bedauern. Es ist ein karges Leben, nur das Fernsehen hat auch bei ihnen Einzug gehalten.

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