Iran: 8. März – Tag der Frau


auf dem Plakat im Hintergrund:
Unser Anteil am Weltfrauentag: Atmen hinter Gittern

„Ey zan, ey hozur-e zendegi / be sar resid zaman-e bandegi“
Frau, du bist das Leben / die Zeit der Sklaverei ist zu Ende!

Mit diesem Lied der iranischen Frauenbewegung wurde in der Hedayat-Straße in Teheran am 8. März 2014 mit Einwilligung der Behörden eine Veranstaltung zum Tag der Frau durchgeführt.
Auf dieser Veranstaltung kam alles zur Sprache. Die Zensur, die das „Ministerium für religiöse Aufklärung“ nach wie vor ausübt und damit die Bildungsarbeit der Frauenbewegung behindert, die diskriminierenden Gesetze, die Tatsache, dass zwar 60% der Hochschulabsolventen Frauen sind, aber 80% der staatlichen Angestellten Männer, und vieles mehr. Die Frauenbewegung im Iran ist nicht mehr zu stoppen, sagte eine der Teilnehmerinnen, sie ist im Inneren der Gesellschaft angekommen. Ein Mann, der als Ehrengast reden durfte, meinte, er wünsche sich, dass er in einem Land sterben dürfe, in dem die Frauen die gleichen Rechte hätten wie die Männer. Zum Abschluss fanden auch zahlreiche Ehrungen von Frauen statt, namentlich solcher, die Angehörige im Gefängnis verloren haben. Die Tochter des verstorbenen Ajatollahs Taleqani, A’sam Taleqani, sprach von der Notwendigkeit, die im Schiitentum existierenden Praxis des Edschtehad (Neuerung) zu nutzen, um die frauenfeindlichen Auslegungen des Korans zu beenden.
weitere Einzelheiten und viele Fotos
http://j.mp/1lPcXcy

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