Iran: Jugendliche aus Reisebus verhaftet

Die iranischen Revolutionswächter (Pasdaran) konnten vor kurzem mit einer neuen Erfolgsmeldung im Kampf gegen die Kriminalität aufwarten. Ein Reisebus mit 34 Jugendlichen (Jungen und Mädchen) wollte am Donnerstag, den 8. Mai 2014, vom Norden Teherans zu einer touristischen Fahrt in den Zentraliran (Region Jasd, Kerman) aufbrechen. Harmlos? Weit gefehlt. Die Pasdaran durchsuchten den Bus und fanden alkoholische Getränke, die Besitzer derselben wurden auf der Stelle verhaftet. Und aus der Reise wurde auch nichts: Denn weil die Reisenden nicht die Regeln der „islamischen“ Verkleidung beachtet hatten und gar noch Jungen und Mädchen gemeinsam reisen wollten, verboten die Pasdaran dem Bus schlicht und einfach die Fahrt.
Eine sehr effektive Art, die nächste Generation davon zu überzeugen, dass der Islam keine Staatsreligion sein sollte.

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