Die Mütter von Chawaran – Preisverleihung in Südkorea


Parwane Milani und Ma’sume Daneschmand

Parwane Milani und Ma’sume Daneschmand nehmen im Namen der „Mütter von Chawaran“ in der südkoreanischen Stadt Gwangdschu den Menschenrechtspreis entgegen, der an ihre Organisation verliehen wurde. Nicht nur, dass das Regime früher ihre Grabsteine zerstörte, die sie auf dem Massengrab niederlegte, die Bäume und Pflanzen ausriss, die sie dort anpflanzten oder auch nur begossen, noch heute werden die Mütter von Beamten in Zivil verfolgt, wenn sie am Massengrab Blumen niederlegen wollen. So berichtet Parwane Milani, dass ein Beamter in Zivil ihr die Blumen entriss und mit den Füßen zertrat, die sie zum persischen Neujahrsfest am Grab niederlegen wollte.

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