Nationalpark Golestan (Iran)


Zwischen Teheran und der Küste des Kaspischen Meers liegt der iranische Nationalpark Golestan, der auch ein beliebtes Erholungsgebiet ist.

Mitten durch diesen Nationalpark führt eine Straße. Sie dient nicht der touristischen Erschließung, sondern – wie auf den Fotos zu sehen – auch der Ausbeutung und Zerstörung der Naturschätze.

So wird illegal Holz gefällt und ausgeführt, andere schießen seltenes Wild, auch seltene Raubkatzen, die dort noch leben.

Das Übliche, wollte man fast sagen, denn solche schlechten Nachrichten treffen aus aller Welt ein. Das Erfreuliche in diesem Fall ist dagegen, dass sich Widerstand regt und Studentinnen und Studenten vor Ort eine Protestaktion durchgeführt haben.

Sie fordern eine Verlegung der Straße auf Gebiet außerhalb des Nationalparks.
Sie warnen davor, dass es dem Nationalpark so ergehen wird, wie dem austrocknenden Urumije-See, wenn der Staat nicht tätig wird.

Sie schreiben: „Wenn der Staat den Iran schon nicht zum Rosengarten (Golestan hat diese Bedeutung) macht, soll er wenigstens Golestan nicht zerstören (zerstören heißt wiran kardan, wiran reimt sich auf Iran).

Damit die Natur nicht auf der Strecke bleibt …

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