Baqf (Zentraliran): Streik gegen räuberische Privatisierung

2500 Arbeiter der Eisenerz fördernden Firma „Scherkat-e Sang-e Ahan-e Markasi-ye Schahrestan-e Baqf“ aus der Stadt Baqf (Zentraliran, bei Kerman) streiken schon seit mehr als 19 Tagen, um gegen die Teilprivatisierung ihrer Firma zu protestieren. Es ist eine Privatisierung von 28,5% der Aktien geplant, aber die Erfahrung im Iran zeigt, dass die einheimischen „Heuschrecken“ (häufig führende Revolutionswächter oder aus der Schicht der herrschenden Geistlichen) nicht weniger zimperlich vorgehen als ihre Gesinnungsbrüder im Westen. Erst behauptet man, die Firma fahre Verluste ein, um die Preise der Aktien zu drücken, dann kauft man sich billig ein, dann entlässt man den Hauptteil der Arbeiter und schließlich verkauft man die Grundstücke und Maschinen zu wesentlich höheren Preisen an den Meistbietenden. Anstelle der eigenen Produktion tritt dann Import aus China. Die iranischen Arbeiter, die wissen, was ihnen blüht, warten nicht ab, bis es so weit kommt, sondern streiken jetzt.

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