Iran: Nourusabad – im Süden von Teheran


Nourusabad ist ein Viertel im Süden von Teheran.
Was in Europa als „Nord-Süd-Konflikt“ tituliert wird, spiegelt sich im Unterschied zwischen Nord-Teheran und Süd-Teheran wieder. Im Norden wohnen die Reichen, die Mächtigen, im Süden diejenigen, die keine Arbeit haben, oder eine Woche pro Monat. Hier wohnen die Menschen, in deren Stadtteil es keinen Metzger gibt, weil sich niemand Fleisch leisten kann, in denen man selbst beim Bäcker und beim Lebensmittelhändler in der Kreide steht, weil man kein Geld hat, zu zahlen. Oder erst, wenn man mal wieder Arbeit gefunden hat. Nicht einmal gesundes Wasser gibt es hier, dafür stinkendes Abwasser vor der Haustür. Viele Kinder werden nicht in die Schule geschickt, weil sich die Eltern nicht das Geld für die Schulkleidung leisten können. Frauen sitzen vor den Häusern in der glühenden Hitze und häkeln. Hier ist die Armut und ihr Geruch zu greifen. Um das zu ändern, haben die Iraner eine Revolution gemacht, und was ist der Lohn?

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