Iran: Apartheid in der Musik

Mohsen Yegane wollte in Urumijeh (iranische Provinz West-Aserbaidschan) ein Konzert geben. Diesmal war es nicht die Provinzbehörde des Ministeriums für Kultur und Religiöse Aufklärung (Erschaad), sondern die sogenannten Sicherheitskräfte, die das Konzert platzen ließen. Sie verlangten nämlich, dass das Konzert zweimal aufgeführt werden solle, einmal für Männer, einmal für Frauen, um auf diesem Weg die Apartheid des islamistischen Regimes durchzusetzen.

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