Iran: Die Revolutionäre als „Boss“

Am Sonntag, den 27. Juli 2014, fand in der Firma „Sahand-e Asar“ in Kermanschah ein Protest der Arbeiter statt, die sechs Monate lang ihren Lohn nicht erhalten hatten.
Zuvor hatten die Arbeiter sich ans Gericht gewandt, wo sich der Arbeitgeber verpflichtet hatte, durch Verkauf einiger Maschinen den Lohnrückstand zu begleichen. Dies geschah aber nicht.
Als der Arbeitgeber dann den Arbeitern sagte, er habe kein Geld, sie zu bezahlen, wurden einige von ihnen wütend und zerschlugen ein paar Maschinen, die zum Zerkleinern von Steinen eingesetzt werden.
Danach versammelten sich hundert Arbeiter vor dem Sitz des Gouverneurs in Kermanschah und forderten seine Intervention. Anschließend zogen sie zur Staatsanwaltschaft, damit diese ihnen zu ihrem Recht verhelfe.
Ein beachtliches Detail am Rande: Die Firma „Sahand-e Asar“ gehört den iranischen Revolutionswächtern, den Pasdaran.

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