Iran im Namen des Fortschritts – aus Nomaden Obdachlose


die Polizei hat ganze Arbeit geleistet – hier fanden Kinder Unterschlupf

Die Region Sistan-Balutschistan gehört zu den ärmsten im Iran. Deshalb ziehen Jahr für Jahr Familien mit ihren Kindern an den Rand der Hauptstadt Teheran, wo sie an geeigneten Plätzen ihre Zelte aufschlagen. Von dort durchstreifen die Kinder und die Großen die Müllhaufen, um etwas zu finden, oder sie spielen Musik auf der Straße, um so etwas Geld zu verdienen. Die Antwort der Behörden darauf bestand bislang darin, die Kinder einzusammeln, in ein Camp nach Waramin zu schicken, und dann außer Landes nach Pakistan zu verschicken, mit der Behauptung, sie seien keine Iraner. Mit viel Mühe gelang es den Familien, die Kinder wieder in ihr Heimatland zu holen. Auch jetzt wieder ging die Polizei gegen solche Zeltsiedlungen vor, zerstörte die Zelte und die Schlafsäcke, so dass sie die Menschen zu Obdachlosen machten. Sohre Sayyadi, eine Aktivistin des Vereins Kuscha (Kanun-e farhangi-ejtema‘i-ye kudakan-e kar), hat in einem offenen Brief an die iranische Nachrichtenagentur ILNA auf diese Übergriffe hingewiesen, und die Agentur hat die Meldung sogar veröffentlicht.


Die Armen verfolgen statt die Armut zu beseitigen – auch in Europa ein beliebtes Vorgehen

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