Iran: Neues von den Schmuggelbrüdern

Mohammad Morawwedsch Hosseini, Vorsitzender des Verbandsvorstands der Textilindustrie, hat in einem Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur ILNA interessante Hinweise auf die Tätigkeit der Pasdaran geliefert. So erklärt er, dass der Iran für seine Erdölexporte nach Indien 45% des Preises in Rupien erhalte, den Rest bekomme er in Waren bezahlt. Teil dieses Geschäfts sind 220.000 Tonnen Tuch und 25.000 Tonnen Garn schlechter Qualität, die jetzt vom Iran importiert wurden. Mohammad Morawwedsch Hosseini nennt die Importeure: Von den 220.000 Tonnen Tuch, die aus Indien in den Iran importiert wurden, wurden 50.000 Tonnen von Firmen eingeführt, die den militärischen Institutionen gehören (gemeint sind die Pasdaran), 80.000 Tonnen wurden offiziell über die Freihandelszonen importiert (die auch unter staatlicher iranischer Kontrolle stehen), und die verbliebenen 90.000 Tonnen wurden auf dem Wege des Schmuggels ins Land gebracht. (Auch wenn er es nicht sagt: Auch hier sind die Pasdaran wieder beteiligt, die vom vergangenen Präsidenten Ahmadineschad einmal als Schmuggelbrüder bezeichnet wurden. Das war wohl einer der wenigen Aussprüche von ihm, die die Wahrheit auf den Kopf trafen, wobei man nicht vergessen darf, dass er selbst zu ihnen gehört).

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